Urban Street Style ist für Klaus Maresch ein fotografisches Genre, in dem er männliche Models in einer modernen, städtischen Umgebung inszeniert. Der Fokus liegt auf Authentizität, Bewegung und Alltagstauglichkeit, kombiniert mit einer klaren, zeitgemäßen Ästhetik. Typische Outfits sind Jeans, Baggy Pants, Overalls oder bewusst reduzierte Looks bis hin zu shirtless Styles, die Körperlichkeit und Selbstbewusstsein unterstreichen.
Charakteristisch für Urban Street Style sind reale Locations wie Straßen, Hinterhöfe, Parkhäuser, Industrieareale, Graffiti-Wände oder urbane Architektur. Diese Kulissen verleihen den Bildern eine rohe, ungefilterte Atmosphäre und setzen den männlichen Körper in einen spannenden Kontrast zur Umgebung aus Beton, Stahl und Asphalt. Licht, Schatten und Perspektiven spielen dabei eine zentrale Rolle und verstärken die Dynamik der Szene.
Inhaltlich steht das Genre für Selbstbewusstsein, Individualität und urbane Männlichkeit. Die Inszenierung wirkt oft spontan und dokumentarisch, kann aber ebenso bewusst gestylt und konzeptionell umgesetzt sein. Kleidung wird als Ausdruck von Haltung und Lifestyle verstanden, nicht als klassisches Fashion-Statement.